K - Krankheit und Untergewicht
Nach einer Krankheit enorm abgenommen, was kann man dagegen tun?
Oft hat Untergewicht verhältnismäßig natürliche Ursachen Stress, Appetitlosigkeit, körperliche Voraussetzung, Vererbung etc., doch mindestens genauso oft kommt es vor, dass Untergewicht entweder eine Ursache oder zumindest ein Indikator für eine Krankheit ist. Außerdem wirkt sich Untergewicht stark auf unseren Körper aus selbst wenn Sie sich noch fit fühlen, sind Menschen mit Untergewicht durch ein geschwächtes Immunsystem und geringere Energiereserven gegenüber Krankheiten deutlich anfälliger.Untergewicht als Indikator von Krankheiten betrifft mehr Menschen als Sie glauben. Viele fühlen sich nur leicht geschwächt, können alle Aufgaben des Alltags noch ohne Probleme erledigen, merken aber, dass ihr Körper dieser Belastung auf Dauer nicht gewachsen ist.
Ungewollte Gewichtsreduktion hat auch mit der körperlichen Krankheit zu tun.
Solche Krankheiten haben häufig mit dem Magen oder dem Darm zu tun. Wer schon einmal eine Magen-DarmInfektion hinter sich gebracht hat, versteht, warum diese Krankheiten in engem Zusammenhang mit Untergewicht stehen. Nun ist eine Infektion schon eine sehr deutlich spürbare Krankheit andere Magen-Darm-Krankheiten sind da heimtückischer, sodass sie den Körper kontinuierlich leicht schwächen und Sie immer mehr abnehmen. Auf der anderen Seite ist Untergewicht nicht nur ein Indikator für Krankheiten sondern kann genauso gut auch Ursache sein.
Durch den Mangel an Nährstoffen und Vitaminen ist der Körper so geschwächt, dass er sich nicht mehr mit 100% gegen Krankheiten wehren kann. Oft reicht dann eine kleine Erkältung oder ein paar Bakterien, um Sie völlig aus der Bahn zu werfen. Mit Normalgewicht hätte Ihr Körper das ohne Probleme weggesteckt. Suchen Sie in jedem Fall einen Arzt auf, um sich das Untergewicht diagnostizieren zu lassen und entwickeln sie zusammen eine Strategie, wie Sie der Krankheit am besten begegnen. Nehmen Sie außerdem vor allen Dingen ausreichend Vitamine zu sich und versuchen Sie, mit unseren Tipps effektiv zuzunehmen und sich gegen Krankheiten zu schützen.
Nicht nur körperliche Krankheiten, sondern auch seelische Krankheiten führen bei den meisten Betroffenen zu Gewichtsreduktion z.B. dauerhafte Appetitlosigkeit oder Stress im Alltag. Hier wissen die Betroffenen meist nicht das Sie krank sind. Bei einer dauerhaften Appetitlosigkeit nehmen die Betroffenen nicht bewusst ab, sondern nehmen weniger Kalorien zu sich, als sie verbrauchen, da sie kein Hungergefühl spüren. Dies kann neben den bereits oben erwähnten physischen Ursachen an Gefühlen wie Traurigkeit liegen, durch die der Appetit reduziert wird. Schon in unserer frühen Kindheit bilden sich Verbindungen zwischen Emotionen und der Nahrungsaufnahme aus. Manche Menschen „kriegen nichts mehr runter“, wenn Sie traurig sind, andere wiederum benutzen Essen als Trost, um gegen die Traurigkeit anzugehen (das sogenannte Frustessen). Wie auch immer die Verbindung geschaffen ist – Unser seelisches Befinden hat Einfluss auf unser Nahrungsverhalten, auch wenn uns dies nicht immer bewusst sein muss. Neben akuten Ereignissen, die zu negativen Emotionen führen können, wie z.b. Konflikte mit nahestehenden Menschen oder Trennungen, können auch latente Probleme auf Dauer zu einem negativen Wohlbefinden führen. Hier ist die Appetitlosigkeit eng mit dem Phänomen „Stress“ verbunden.
Stress kann heißen, dass wir zuwenig Zeit und viele Aufgaben zu erledigen haben, von einem Ort zum Anderen hetzen und somit vergessen zu essen oder keine Zeit für Essen haben. Stress ist aber auch eine individuelle Empfindung, die sich negativ auf den Einzelnen auswirkt. So sind Menschen von unterschiedlichen Dingen überfordert und reagieren unterschiedlich auf bestimmte Situationen. Wenn Sie abgenommen haben, ohne dafür auf den ersten Blick einen greifbaren Grund zu erkennen, ist es ratsam, auch über diese möglichen psychischen Einflussfaktoren nachzudenken.
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